Bahnlandschaft Salzburg
Im Westen Österreichs gestaltete sich der Bahnbau, hauptsächlich bedingt durch die die bergige Topographie,
ausgeprochen schwierig. Die Zahl der Eisenbahnstrecken blieb gering, und so setzt sich auch in der Region
Salzburg das Eisenbahnnetz im Wesentlichen aus einer Zahl von elektrifizierten Hauptstrecken zusammen, die
meist die großen Alpentäler verkehrlich erschließen. Die wichtigste Bahnlinie Österreichs, die in Wien
beginnende Westbahn, durchquert im nördlichen Salzburg den eher hügeligen Flachgau und endet in der Mozartstadt Salzburg (KBS
101). In Steindorf bei Straßwalchen zweigt von dieser Linie eine Nebenbahn nach Braunau am Inn ab (KBS
190). Im Bahnhof Salzburg Hbf findet die Westbahn ihre Fortsetzung in der nur noch wenige Kilometer über
österreichisches Gebiet verlaufenden Strecke nach Rosenheim, auf der auch ein Korridorverkehr in
Richtung Innsbruck abgewickelt wird. Eine weitere bedeutende Transitlinie verlässt den Salzburger
Hauptbahnhof in Richtung Süden und verläuft entlang der Salzach nach Schwarzach-St. Veit. Von
dort führt einerseits die Tauernbahn durch das Gasteiner Tal zum Tauerntunnel und weiter in Richtung
Villach (KBS
220), andererseits gelangt man auf der Giselabahn, die sicherlich zu den landschaftlich
herausragenden Bahnstrecken Österreichs gehört, nach Saalfelden und weiter nach Tirol (KBS
200 bzw. 201). Nicht nur landschaftlich sehr sehenswert ist ebenfalls die schmalspurige Pinzgaubahn
Zell am See - Krimml (KBS
230). Eine weitere Bahnstrecke führt vom Bahnknotenpunkt Bischofshofen aus in das Ennstal nach
Radstadt und weiter nach Selzthal.
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