Bahnlandschaft Mittelsachsen
Die Region zwischen den drei sächsischen Metropolen Dresden, Leipzig und Zwickau ist geprägt
durch eine Hügellandschaft, die von den teils tief eingeschnittenen Tälern der Mulde, der
Zschopau und der Striegis durchzogen wird. Dementsprechend verlaufen die Bahnlinien entlang der Flusstäler
oder durch die hügeligen Hochflächen. Schon relativ flach ist die Landschaft entlang des
westlichen Teils der Magistrale Leipzig-Dresden (KBS
500 West). Von dieser Strecke zweigt in Oschatz die inzwischen wieder im Planbetrieb befahrene
Schmalspurbahn nach Mügeln ab (KBS 502). Ab Borsdorf verläuft südlich der Strecke
Leipzig-Dresden eine Hauptbahn entlang des Tals der Freiberger Mulde (KBS
506), die sich in Coswig wieder mit der KBS 500 vereinigt. Von dieser Strecke besteht in Beucha ein
Abzweig nach Trebsen (KBS 503). Von Leipzig aus führt eine elektrifizierte Hauptstrecke über das
thüringische Altenburg nach Zwickau (KBS 530). Leipzig und Chemnitz sind ebenfalls durch eine
Hauptbahn miteinander verbunden (KBS
525). Diese Strecke überquert auf der Muldebrücke bei Göhren die Muldentalbahn von
Großbothen nach Glauchau (KBS
529). Inzwischen ohne Personenverkehr ist die Querverbindung zwischen beiden Strecken, die von
Narsdorf in die Muldenstadt Rochlitz führt(e) (KBS
526). Die beiden Städte Chemnitz und Riesa verbindet wieder eine elektrifizierte Hauptstrecke (KBS
520), die in Döbeln die Borsdorf-Coswiger Linie kreuzt. Weiter östlich verläuft durch
die Täler der Zschopau und der Striegis die Striegistalbahn von Niederwiesa nach Roßwein (KBS
516), die allerdings nur noch zwischen Niederwiesa und Hainichen im Personenverkehr befahren wird.
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