Bahnlandschaft Vogtland
Im Südwesten Sachsens schließt sich an das Erzgebirge das Vogtland an. Die Bahnstrecken des
Vogtlandes verlaufen meist durch sanft gewellte Hügel, nur im Süden hat die Landschaft
gebirgigen Charakter. Die bedeutendste Strecke des Vogtlandes ist die Fortsetzung der "Sachsenmagistrale"
von Zwickau über Plauen ins bayerische Hof (KBS
544 Nord). Durch den thüringischen Teil des Vogtlandes führt eine in Schönberg
abzweigende Nebenstrecke nach Schleiz (KBS 543). In Plauen beginnt eine auch im internationalen Verkehr
nach Tschechien befahrene Hauptstrecke in den "Bäderwinkel" nach Bad Brambach (KBS
544 Süd). Ebenfalls im Vogtland liegt der südliche Abschnitt Greiz-Weischlitz der weithin
bekannten Elstertalbahn (KBS
541). Das östliche Vogtland wird durch das Streckennetz der Vogtlandbahn erschlossen (KBS
539). Die in Zwickau startenden Züge fahren in das Göltzschtal nach Falkenstein und weiter
über das Wintersportzentum des Vogtlandes, Klingenthal, in das tschechische Kraslice. Ein weiterer
Streckenast führt von Falkenstein nach Herlasgrün an der Hauptstrecke Zwickau-Hof. Eine
Querverbindung im Oberen Vogtland stellt das kurze Streckenstück zwischen Adorf und Zwotental dar.
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