Bahnlandschaft Westerzgebirge
Während das Osterzgebirge seit jeher nur durch Stichstrecken der Hauptbahn Dresden-Zwickau
erschlossen ist, existiert im westlichen Erzgebirge nach wie vor ein richtiges "Netz" mit Verknüpfungen
der Strecken untereinander. Die bedeutendste Strecke der Region ist der westliche Abschnitt der "Sachsenmagistrale",
der Chemnitz und Zwickau verbindet (KBS
510 West). Zum Chemnitzer Modell gehört die Nebenstrecke von Chemnitz nach Stollberg, auf der
die elektrischen Triebwagen der City-Bahn Chemnitz direkt in die Chemnitzer Innenstadt fahren (KBS
522). Inzwischen ebenfalls von der City-Bahn Chemnitz, jedoch mit Dieseltriebwagen, betrieben wird
die zweite Bahnstrecke nach Stollberg, die ihren Ausgangspunkt in St. Egidien hat (KBS
523). In den bedeutendsten Bahnknoten des Erzgebirges, Aue, führen ebenfalls zwei Strecken. In
Chemnitz beginnt die Zwönitztalbahn, die Aue von Nordwesten über Thalheim erreicht (KBS
524), und in Zwickau eine Hauptbahn, die über Aue hinaus weiter nach Schwarzenberg und in den
Grenzbahnhof Johanngeorgenstadt führt (KBS
535). Schwarzenberg ist Ausgangspunkt einer nach Annaberg-Buchholz führenden Nebenstrecke,
welche jedoch nicht mehr planmäßig befahren wird (KBS 536).
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